Was macht ein Makler eigentlich?

Was macht ein Makler eigentlich?
Geschäfte mit einem Dritte
Basis des privaten Maklervertrag
Tipps und Tricks

Ein Makler ist jemand,

der für eine andere Person Geschäfte mit einem Dritten anbahnt – auf Basis des privaten Maklervertrags. Seine Aufgabe ist dabei nur die Vermittlung von Verträgen: Der Immobilienmakler bringt den Verkäufer / Vermieter und potentielle Käufer / Mieter zusammen, damit diese zwei Parteien ein Geschäft abschließen können.

Dem Makler steht eine Vermittlungsprovision zu,

wenn ein Vertragsabschluss vermittelt wurde – und nur dann. Die bloße Gelegenheit zu einem Vertragsabschluss oder die Präsentation von potenziellen Kandidaten oder Objekten reicht nicht, um Anspruch auf die Provision zu haben. Ein Makler wird also im Prinzip dafür bezahlt, Geschäfte anzubahnen, die auch tatsächlich zu einem Abschluss finden. Wie hoch die Provision sein darf, ist in Österreich gesetzlich geregelt.

Die gesetzlichen Pflichten eines Immobilienmaklers beim Verkaufsauftrag

Begehungen und Bewertungen
Dein Immobilienmakler muss als ersten Schritt die fraglichen Objekte besichtigen, den Marktwert ermitteln und einen realistischen Miet- bzw. Kaufpreis bestimmen oder bei Bedarf einen Gutachter oder Sachverständigen hinzuziehen (z.B. bei Verdacht auf Schadstoffbelastung, Entrümpelung, Bewertung von Antiquitäten, Sanierung, Homestaging).

Unterlagen einholen und erstellen
Zunächst werden die nötigen Unterlagen von Behörden und Ämtern gesammelt: Grundbuchauszug, Bebauungsplan, Lageplan, Grundriss, Energieausweis etc. werden eingeholt und verwahrt. Danach werden Fotos und Texte, ev. auch Videos oder 360 Grad-Rundgänge der Immobilie erstellt und ein aussagekräftiges Exposé angefertigt.

Beratung
Eine wesentliche Aufgabe jedes Immobilienmaklers ist die fundierte Beratung zu Verträgen, Finanzierung, Förderungen und rechtlichen Fragen. Dazu braucht der Makler einerseits rechtliches Fachwissen, z.B. über das österreichische Mietrecht, Wohnungseigentumsrecht, bürgerliches Recht, Handelsrecht, Grundbuchsrecht oder Baurecht, aber auch Fachwissen über Baupläne, Benützungsbewilligungen, Sachverständigen-Gutachten, Veräußerungsverbote und mietrechtliche Bestimmungen. Auch Kenntnisse im Vermessungswesen, in der Land- und Forstwirtschaft sowie in Standortfragen zeichnen einen guten Immobilienmakler aus.

Werbung
Jetzt geht es an die Vermarktung der Immobilie: Der Immobilienmakler muss dazu die richtige Zielgruppe ermitteln (Familien, Studenten, Singles…) und entsprechende Anzeigen schalten, Webseiten betreuen, Online-Inserate erstellen, Flyer in die Auslage hängen, Schilder aufhängen etc.

Korrespondenz
Um geeignete Interessenten zu finden kann der Makler das Objekt einerseits seinen eigenen Kunden anbieten oder angeworbene Interessenten per E-Mail oder Telefon beraten. Er wird dann die richtigen Interessenten auswählen, um „Besichtigungstourismus“ zu vermeiden und Besichtigungstermine für das Objekt vereinbaren.

Besichtigungen
Unter stetiger Berichterstattung an den Eigentümer und auch zu Randzeiten wie abends oder am Wochenende zeigt der Immobilienmakler nun die Immobilie interessierten Käufern bzw. Mietern. Dabei muss er die Immobilie gut verkaufen und alle Fragen kompetent und wahrheitsgemäß beantworten können.

Verhandlungen
Hat sich ein interessierter Käufer oder Mieter gefunden, geht es an die Verkaufs- und Vermietungsgespräche. Der Makler führt Bonitätsprüfungen der Interessenten durch, holt Unterlagen wie Ausweis- und Lohnzettelkopien ein und klärt auch andere Fragen (z.B. Haustiere).

Aufklärung
Vor Vertragsabschluss kommt der Immobilienmakler seinen Aufklärungs- und Informationspflichten nach. Dazu gehört die Aufklärung über sämtliche Kosten, die durch den Vertragsabschluss entstehen (z.B. Nebenkosten wie die Vertragserstellungsgebühr oder die Provision). Informieren muss der Makler außerdem über alle Installationen im Objekt, z.B. Art und Alter der Heizung, Leitungen und Anschlüsse sowie den Energiebedarf.

Vermittlung
Der Immobilienmakler nimmt Angebote von Interessenten entgegen, ermittelt den geeigneten Käufer bzw. Mieter und erstellt gegebenenfalls gemeinsam mit einem Anwalt oder Notar den Vertrag. Bei der Unterzeichnung des Vertrags sollte der Makler zur Beurkundung ebenfalls anwesend sein.

Übergabe
Auch bei der Schlüsselübergabe ist der Immobilienmakler anwesend, bzw. übergibt er die Immobilie auf Wunsch im Namen des Auftraggebers. Es wird ein Übergabeprotokoll mit bestehender Ausstattung, Mängeln und Schäden festgehalten. Dein Immobilienmakler sollte auch nach dem Vertragsabschluss und der Schlüsselübergabe noch für deine Fragen zur Verfügung stehen!

Der Immobilienmakler muss beim Vermietauftrag

darauf hinzuweisen, dass er als Immobilienmakler einschreitet mitzuteilen, wenn er als Doppelmakler tätig wird und auch in einem Auftragsverhältnis mit dem Wohnungsabgeber steht, was bei den meisten Vermittlungen der Fall ist Ihre Interessen redlich und sorgfältig zu wahren und Sie zu beraten Ihnen alle die Wohnung und den Mietvertragsabschluss betreffenden Informationen mitzuteilen, die für den Mietvertragsabschluss von Bedeutung sein können sämtliche voraussichtlich erwachsenden Kosten, die durch den Mietvertragsabschluss entstehen könnten, bekannt zu geben (z. B. Mietvertragsgebühren) die Höhe der Maklerprovision schriftlich mitzuteilen Sie unverzüglich auf ein wirtschaftliches oder familiäres Nahverhältnis zum Vermieter/zur Verwaltung hinzuweisen über all das zu schweigen, was Sie ihm erzählen.

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.